Medienkompetenz der Innenminister fördern

Kooperation zwischen „Gamers against Rejection“ und der „Computerspielberatung“

Die beiden Initiatoren Volker Dorn von den Gamers against Rejection und Gerald Jörns vom Projekt Computerspielberatung waren sich auf dem gestrigen Kooperationstreffen einig, dass die Medienkompetenz der Innenminister dringend verbessert werden müsste. „Um eine neutrale Beurteilung von Computerspielen vornehmen zu können bedarf es der dringenden Nachschulung der Medienkompetenz der Innenminister“, beurteilte Volker Dorn die immer wiederkehrende Forderung nach einem Herstellungs- und Verbreitungsverbot von sogenannten „Killerspielen“.

Da beide Projekte sich der medienpädagogischen Bildung verschrieben haben, wurde auf dem Kooperationstreffen beschlossen die Innenministerkonferenz nach Hannover einzuladen.  Gerald Jörns von der Computerspielberatung ist sich sicher, dass man die offensichtlichen Defizite der Innenminister in der Jugendschutzgesetzgebung durch einem Praxisworkshop mit dem vielfältigen Computerspielangebot ausgleichen könnte.  „Es ist eben doch eine andere Wahrnehmung, wenn man selbst aktiv ein Computerspiel spielt, statt sich nur Filme über Gewaltspitzen ansieht und meint, dann eine ausreichende Kompetenz zu besitzen“, meint der erfahrene Medienreferent Jörns.

Neben diesem Bildungsangebot für die Innenminister vereinbarten die neuen Kooperationspartner weitere niedrigschwellige Bildungskonzepte zu entwerfen und in den nächsten Monaten der Öffentlichkeit anzubieten.

Inzwischen hat sich die Games Academy angeboten, die Medienkompetenzbildung der Innenminister mit  zu unterstützen.

Ansprechpartner:

http://www.gamers-against-rejection.de , Volker Dorn, Steinstr. 7 , 30982 Pattensen, Tel. 05101- 851516, info@gamers-against-rejection.de

www.Computerspielberatung.de , Gerald Jörns, Im Fasanenkamp 31, 31552 Rodenberg, Tel. 05723-2013, gerald@gerald-joerns.de

Hannover, den 12.06.2009

 


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